Wie viele Schriftarten hat eigentlich Word?

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Word Schriftarten gibt es, gelinde gesagt, wie Sand am Meer. Da hätten wir zunächst die Fonts, die in der Grundausstattung der Software mitgeliefert werden, und dies sind schon eine Menge. Aus gutem Grund: Schließlich schreibt man nicht nur Geschäftsbriefe. Dann käme man nämlich mit einer Handvoll Schriften aus, mit den Klassikern wie Arial, Verdana, Helvetica, Futura oder Century Gothic. Aber der Nutzer möchte vielleicht bei einem Brief oder einer Mail privater Natur die Schriftart „sprechen“ lassen und wählt dann eine der Schriften, die einer Handschrift nachempfunden sind, wie Lucida Handwriting, Bradley Hand oder French Script – wobei man bedenken sollte, dass einige dieser Typos nicht besonders lesefreundlich sind.

Aber wir sind mit den Standard Word Schriftarten noch lange nicht durch. Für besondere Zwecke, wie Einladungen, Glückwunschkarten, Etiketten, Werbezettel, Flugblätter oder Sonstiges, gibt es eine Fülle von typografischen Möglichkeiten: Für Einladungen oder Glückwünsche eignen sich elegante, witzige, spielerische Schriftarten. Für werbliche Zwecke ist die Ausbeute ebenfalls sehr ansehnlich – je nach Produkt oder Dienstleistung, die beworben werden soll. Ob filigran oder klassisch, niedlich oder sehr eindrücklich – es gibt kaum einen Anlass, der sich nicht angemessen typografisch „beschriften ließe“.

Darüber hinaus gibt es Word Schriftarten, die für eine bestimmte Ära, Designs, eine Branche oder für ein Zeitalter stehen: Fonts, die man sofort mit Hollywood, dem Wilden Westen, dem Mittelalter, der Zeit des Jugendstils, des Bauhauses oder mit Ähnlichem verbindet.
Und all diese Schriftarten sind in der Standard-Version enthalten. Bleiben also keine Wünsche offen?

Nicht ganz: Wenn Werbeprofis oder Künstler Schriften für ihre Zwecke und Projekte verwenden, kommt die Standardausstattung schnell an ihre Grenzen. Aber die Welt der Typografie hält ein großes Füllhorn an Schriftarten bereit, die teils als Freeware im Internet zum Download bereitstehen. Darüber hinaus bieten die gleichen Websites auch kostenpflichtige Schriftarten an, die nun wirklich keine Wünsche mehr offen lassen: für den, der bereit ist – und die Werbebranche mit ihren teilweise siebenstelligen Etats für eine Marke kann es sich auch leisten – für Schriften viel Geld auszugeben. Obwohl es banal klingt: Schriftarten/Typografien stehen mittlerweile nicht nur für erfolgreiche Marken an sich, sie stehen manchmal für ein Lebensgefühl. Was eine Schriftart so bewirken kann!

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